Kommando Hier beibringen Hund

Grundkommando „Hier“

Grundkommando „Hier

Insbesondere im Freilauf ist dieses Kommando wichtig, also wenn Du vorhast, Deinen Hund auch einmal ohne Leine laufen zu lassen. Mit dem Antrainieren dieses Grundkommandos kannst Du sofort nach Einzug Deines Vierbeiners beginnen. Die einzelnen Trainingsschritte werden wie folgt durchgeführt:

  1. Als Erstes musst Du Deinen Hund zu Dir locken. Das kannst Du zum Beispiel machen, indem Du Klickgeräusche machst oder mit einer hohen Stimme sprichst. Es kann auch hilfreich sein, in die Hocke zu gehen oder leicht in die Hände zu klatschen.
  2. Wenn Dein Hund nun auf Dich zugelaufen kommt, bindest Du das Rufzeichen ein. Die beliebtesten Wörter hierfür sind „Komm“ oder „Hier“. Da sich das „Hier“ besser in die Länge ziehen lässt, wird es von den meisten Hundetrainern empfohlen. Denn je länger man das Wort ziehen kann, desto wahrscheinlicher ist es, dass Dein Hund zu Dir kommt. Eine extreme Betonung kann anfangs ebenfalls helfen.
  3. Wenn Dein Hund zu Dir gekommen ist, wird er direkt durch Leckerchen oder Streicheleinheiten belohnt.

Vor allem Welpen finden es noch supertoll, wenn Du mit hoher Stimme sprichst. Sie kommen dann meist direkt angerannt. Wenn die Übung später gut klappt, kannst Du das Kommando auch mit einer Hundeflöte trainieren. Dieser Flötenton ersetzt dann das Wort „Komm“ oder „Hier“. Der Vorteil an der Flöte ist, dass sie auch aus weiterer Entfernung vom Hund wahrgenommen wird.

 

In der freien Natur solltest Du anfangs immer mit einer langen Schleppleine trainieren. Das verhindert, dass Dein Vierbeiner sich nicht verselbstständigt und wegrennt. Sollte Dein Vierbeiner im Freilauf einmal ohne Schleppleine weiter weg sein und nicht auf Dein Kommando reagieren, dann bleibe immer souverän und bewahre Ruhe. Versuche dann trotzdem, mit einer hohen, freundlichen Stimme Deinen Hund weiter zu rufen. Sollte dies nicht von Erfolg gekrönt sein, dann kann es helfen, ihm beispielsweise die Leckerchentüte zu zeigen und sich dann langsam von ihm zu entfernen.

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Quelle des Titelbildes: Artem Beliaikin/Pixabay

 

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