Wie sehen Hunde

Wie sehen Hunde

Die Augen sind ausgezeichnet an die vorherrschenden Bedingungen angepasst, als Hunde noch Wölfe waren. Um in der Dämmerung jagen zu können, mussten sie Bewegungen sofort erkennen. Daher nehmen Hundeaugen auch heute noch wahr, was Menschen übersehen. Menschen können allerdings andere Dinge wahrnehmen, die der Hund im Gegenzug nicht erkennen kann.

Die Vielzahl an Farben war für Wölfe nie von großem Nutzen. Damals gingen Wissenschaftler davon aus, dass Hunde ihre Umwelt in schwarz-weiß wahrnehmen. Mittlerweile hat man herausgefunden, dass Hunde immerhin einige Farben erkennen können, jedoch nicht in so vielen verschiedenen Nuancen. Alle Augen sind mit einer Netzhaut versehen, die generell für die Lichtempfindlichkeit und Farberkennung von Bedeutung ist. Darauf befinden sich sogenannte Zapfen und Stäbchen. Die Anzahl der Stäbchen auf der Netzhaut beeinflussen, wie viel Licht Augen aufnehmen können.

Bei Menschen ist das Auge mit drei unterschiedlichen Zapfenarten versehen. Es kann dadurch ein Farbraum von Rot, Grün und Blau samt seinen Abstufungen erkennen. Ungefähr 200 Farben kann der Mensch dadurch differenzieren. Hunde allerdings besitzen in ihren Augen nur zwei unterschiedliche Zapfenarten – sie erkennen nur den Farbraum Gelb-Blau sowie Violett. Die Farbe Grün erkennen sie nicht. Die Farbe Rot nehmen Hunde wie Gelb wahr.

Hunde besitzen im Gegenzug mehr Stäbchen im Auge als Menschen. Das bedeutet, dass ihre Augen weniger Licht benötigen. Schon geringste Lichtmengen reichen aus, um auch in der Dämmerung oder im Morgengrauen hervorragend sehen zu können. Bei absoluter Dunkelheit können jedoch auch Hunde nichts sehen.

Im Gegensatz zu uns Menschen sind Hunde ein wenig kurzsichtig. Wenn sich Objekte nicht bewegen, sehen Hunde nur bis zu einer Distanz von 6 Metern. Ein Mensch sieht hingegen bis zu einer Entfernung von 20 Meter scharf. Hunde können bewegte Objekte aus noch weiterer Entfernung erkennen. Zum Jagen ist dies ausgesprochen hilfreich, da ein Hund auch in der Morgendämmerung Beutetiere erkennen kann.

Hunde sehen – je nach Rasse – in einem Sichtfeld von bis zu 240°, weil ihre Augen weiter auseinanderstehen als beim Menschen. Allerdings können sie nicht beide Augen gleichzeitig benutzen, weshalb ihre räumliche Tiefenwahrnehmung weniger gut ausgeprägt ist.

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